📷 Bild: Wikimedia Commons
Schlossberghöhlen
Höhle in Deutschland
Die Schlossberghöhlen sind Buntsandsteinhöhlen im Schlossberg von Homburg im Saarland. Sie entstanden durch den Abbau des Buntsandsteins und umfassen zwölf Stockwerke. Die Höhlen erstrecken sich über einen Bereich von 140 Meter Länge und 60 Meter Breite. Sie gelten als die größten Buntsandsteinhöhlen Europas und sind durch menschliche Hand geschaffen worden, da Buntsandstein nicht karstbildend ist. Die Höhlen wurden im frühen Mittelalter möglicherweise als Fluchtgänge für die Hohenburg genutzt. Später dienten sie als Bergwerk für den Abbau von Sand, der für die Glasherstellung und andere industrielle Zwecke verwendet wurde. Im 17. Jahrhundert wurden sie als Magazin für die Festung Hohenburg genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs dienten die Höhlen als Luftschutzbunker. 1950er Jahre wurden unter Geheimhaltung Bunker in den Höhlen gebaut, die heute noch besichtigt werden können. Die Höhlen sind ein Teil der Schlossberghöhlen und sind von den Höhlen aus zugänglich. Sie wurden nach Sanierungsarbeiten ab 2007 wieder für Besucher geöffnet. Das zehnte Stockwerk ist als Schauhöhle zugänglich, und die Stockwerke 11 und 12 wurden ebenfalls wieder für Besucher freigegeben. Die Höhlen liegen in der Nähe des Schlossberghotels und der Lagerstraße. Die Temperaturen sind konstant bei zehn Grad Celsius, und die Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 80 und 90 Prozent.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Homburg
- Adresse
- Schlossberg-Höhen-Straße
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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