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Kartause Vogelsang

ehemaliges Kloster im heutigen Nordrhein-Westfalen

Die Kartause Vogelsang war ein Kartäuserkloster in der Nähe von Jülich, Nordrhein-Westfalen. Es wurde 1478 gestiftet und 1802 aufgehoben. Das Kloster lag südlich der Stadt Jülich, in der ehemaligen herzoglichen Hofstatt Vogelsang. Es wurde von der französischen Regierung aufgelöst, nachdem die Region 1794 von französischen Truppen erobert wurde. Das Kloster war während der Reformation von Johannes Justus von Landsberg geleitet, der eine geistliche Erneuerung förderte. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erlebte es unter den Prioren Theodor Monheim und Antonius Basel eine Blütezeit. Die Kartause wurde architektonisch barockisiert und eine planmäßige Forstwirtschaft begann. Die Anlage umfasste eine Klosterkirche, Zellen für Mönche, Wirtschaftsgebäude und Fischteiche. Nach der Aufhebung 1802 wurden die Gebäude verkauft und größtenteils abgerissen. Die Überbleibsel der Anlage werden heute privat genutzt. Die Ländereien und Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg weiter zerstört.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
Ort
Jülich

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