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Hexenturm Jülich
Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung Jülichs
Der Hexenturm Jülich ist das einzige verbliebene Stadttor der mittelalterlichen Befestigung und steht auf der Ostseite des Walramplatzes. Er gehört zum Typus des Doppelturmtores und ist aus Bruchsteinen gebaut. Die Türme erreichen eine Höhe von 12,75 m, das Mauerwerk ist 1,60 bis 2,30 m stark. Die Tordurchfahrt ist 4,70 m breit und 5,20 m hoch. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich als Wehranlage ausgestattet. Der Hexenturm ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt und ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Er war bis 2006 Sitz des Stadtgeschichtlichen Museums und wird seit 2005 durch eine Lichtinstallation abends und im Winter morgen illuminiert. Der Turm bildet den Anfang eines geplanten Lichterwegs durch die Innenstadt. Die Räumlichkeiten werden vom Kunstverein Jülich e.V. für Ausstellungen genutzt. Im Inneren des Hexenturms sind die Rahmen der vier Fenster aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Auf der Außenseite des Nordturmes ist der Anschluss der Stadtmauer zu erkennen. Die Türme tragen heute Zwiebelhelme, die 1964 nach der Restaurierung wiederhergestellt wurden. Die Schießscharten und das Fallgitter erinnern an die ursprüngliche Wehrfunktion. Die Räume eignen sich für Ausstellungen und bieten einen Blick auf die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Jülich
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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