📷 Bild: Wikimedia Commons
Kirche zum gekreuzigten Heiland
Kirchengebäude in Graz
Die Kirche zum gekreuzigten Heiland steht im Zentrum des Grazer Zentralfriedhofs und ist ein neugotischer Backsteinbau. Architekt Carl Lauzil entwarf das Gebäude, das 1895 als katholische Heilandskirche eingeweiht wurde. Ursprünglich als Einsegnungshalle geplant, erhielt es später den Namen Kirche zum gekreuzigten Heiland und diente zeitweise als Pfarrkirche. Der Bau besticht durch seinen quadratischen Grundriss und eine markante, zweischalige Kuppel, die von zwei kleineren Kuppeln umgeben ist. Im Inneren schmücken monumentale Radfenster und Darstellungen der vier Evangelisten den Übergang zur Kuppel. Der Hochaltar zeigt eine Darstellung des Erlösers, während das Ziborium aus Sandstein unter der Kuppel steht. Nach über hundert Jahren wurde die Fassade wegen Frostschäden umfassend restauriert. Heute wird die Kirche von der serbisch-orthodoxen Gemeinde für Gottesdienste genutzt. Sie liegt in der Mittelachse des Friedhofs und ist mit Arkadengängen mit dem Einsegnungs- und Aufbahrungssaal verbunden. Der Zentralbau dient zudem für Trauerfeiern wie Requien und bleibt im Besitz der katholischen Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Gries
- Baustil
- Backsteingotik
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