📷 Bild: Wikimedia Commons
Ostfriedhof
Friedhof in München
Der Ostfriedhof in München liegt im Stadtteil Obergiesing und wurde 1821 errichtet. Die Anlage umfasst über 30 Hektar mit rund 34.700 Grabplätzen. Auf dem Friedhof befindet sich zudem das Münchner Städtische Krematorium, das 1929 eröffnet wurde. Die historische Entwicklung des Friedhofs ist eng mit der Stadtgeschichte München verbunden, wobei mehrere Erweiterungen und Umbauten den Charakter der Anlage prägten. Der Ostfriedhof ist für seine architektonischen Besonderheiten bekannt, darunter das monumentale Kuppelgemälde und die Arkadengrüfte, die eine hofartige Raumsituation schaffen. Das Städtische Krematorium, entworfen von Hans Grässel, ist ein Baudenkmal und steht unter Denkmalschutz. Bekannte Gräber auf dem Friedhof umfassen Persönlichkeiten wie Georg Brauchle, Hans Fischer und Thomas Wimmer, die für ihre Leistungen in verschiedenen Bereichen bekannt sind. Auf dem Friedhof gibt es mehrere Räume und Wege, die die Geschichte und die Gedenkstätten widerspiegeln. Das Grabfeld für politisch Verfolgte und die Mahnstele erinnern an die Opfer der NS-Zeit. Die Kaskaden, die 2017 wieder in Betrieb genommen wurden, bieten Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Anlage ist ein Ort der Erinnerung und Gedenkstätte, der sowohl historische als auch kulturelle Bedeutung besitzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof
- Ort
- München
- Adresse
- St.-Martin-Straße 41
- Erbaut
- 1821
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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