📷 Bild: Wikimedia Commons
Mariahilfkirche
Kirchengebäude in München
Die Mariahilfkirche in München-Au ist eine katholische Pfarrkirche, die auf dem zentralen Mariahilfplatz steht. Sie wurde zwischen 1831 und 1839 erbaut und gilt als ein Urvorbild des neugotischen Kirchenbaus. Die Kirche zählt zu den drei „neugotischen Geschwistern Münchens“ neben der Heilig-Kreuz-Kirche und St. Johann Baptist. Sie ist in der Au östlich der Isar gelegen und hat einen monumentalen Backsteinbaustil. Die Kirche ist als erste neugotische Kirche Deutschlands bekannt und wurde 1839 durch Erzbischof Lothar Anselm von Gebsattel geweiht. Sie war Teil der Stadtplanung der romantischen Bewegung und wurde von Joseph Daniel Ohlmüller im Stil der deutschen Gotik errichtet. Die Kirche war während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt, wurde aber 1951/52 nach Plänen von Hans Döllgast und Michael Steinbrecher wieder aufgebaut. Sie dient heute als Pfarrkirche und ist ein bedeutender kultureller Ort. In der Kirche finden musikalische Veranstaltungen, geistliche Konzerte und Auftritte von Chören statt. Die Ausstattung umfasst eine Hauptorgel, eine Chororgel, ein Carillon mit 65 Glocken sowie eine Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild Maria Hilf. Die Kirche verfügt zudem über Glasmalereien, die für die Romantik stilprägend waren, und verschiedene künstlerische Werke wie Wandteppiche und Holzreliefs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Mariahilfplatz 42
- Erbaut
- 1839
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Joseph Daniel Ohlmüller
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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