📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Rabenstein (Kärnten)
Burg in Österreich
Die Burg Rabenstein liegt 300 Meter südlich der Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal in Kärnten auf einem 691 Meter hohen Felshügel. Sie wurde im 11. Jahrhundert als Felsenburg errichtet, um das Stift St. Paul zu schützen. Nach einem Brand im Jahr 1636 verfiel sie zur Ruine, die bis heute nur noch teilweise erhalten ist. Die Burg war über mehrere Jahrhunderte in Besitz verschiedener Adelsfamilien und stand häufig im Konflikt mit dem Stift St. Paul um Güter und Einkünfte. Im Jahr 1307 wurde sie von Herzog Albrecht I. zerstört und anschließend von Bischof Konrad IV. von Fohnsdorf wieder aufgebaut. 1629 gelangte sie an das Stift St. Paul, wo die Burgkapelle barockisiert wurde. 1636 wurde die Burg in einem Großbrand vernichtet und nicht mehr wiederhergestellt. Die Ruine besteht aus drei Wänden des einst quadratischen Bergfrieds sowie Resten von Palas und Zubauten aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Die Burgmauer wurde im Laufe der Zeit fast vollständig abgetragen, und das Gestein wurde für umliegende Gebäude verwendet. Die Anlage wurde von 1997 bis 2002 renoviert. Ausblick und Räume sind auf dem Felshügel zu erkennen, der sich oberhalb von St. Paul befindet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ruine, Burgruine
- Ort
- Kärnten
- Adresse
- Unterhaus
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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