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Johannesbergkirche
Kirchengebäude in St. Paul im Lavanttal
Die Johannesbergkirche steht auf dem Johannesberg in 611 Metern Höhe südöstlich von St. Paul im Lavanttal. Sie ist eine Filialkirche der Stiftspfarre St. Paul und trägt die Patronatschaft von Johannes dem Täufer. Der Bau ist ein kleiner, ursprünglich gotischer Kirchenbau, der im Barock stark verändert wurde. Der Turm aus dem Jahr 1694 im Nordwesten besitzt rundbogige Schallöffnungen und wird von einem Biedermeierhelm mit Laterne bekrönt. Die Kirche ist für ihre barocke Ausstattung und die erhaltenen Fresken bekannt. Das Deckengemälde mit Mariä Heimsuchung stammt von L. Fantoni aus dem Jahr 1878. Die Hochaltarfigur aus dem Jahr 1698 zeigt Johannes den Täufer und Blasius, während der Seitenaltar die Darstellung des heiligen Florian zeigt. Zudem gibt es ein Ölbild der Kreuzabnahme, ein Gemälde der Heiligen Isidor und Notburga sowie eine Johannesschüssel aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche bietet einen Blick auf die Umgebung und verfügt über eine hölzerne Empore im Südwesten. Der Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem rippengewölbten Chor. Die Sakristei im Turmerdgeschoß ist kreuzgratgewölbt. Die Ausstattung umfasst auch ein Holzrelief des Einsiedlers Dietrich von Spanheim, das Switbert Lobisser um 1930 schuf. Die Kirche ist Teil der Einsiedlerklause, die etwas unterhalb der Kirche liegt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Sankt Paul im Lavanttal
- Adresse
- Johannesberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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