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Benediktinerpropstei, später Zisterzienserinnenkloster Fürstenberg (bei Xanten)
Kloster in Deutschland
Das Kloster Fürstenberg liegt auf dem Fürstenberg bei Xanten und wurde ursprünglich von Benediktinern gegründet. Es war ein Doppelkloster, das sowohl Mönchen als auch Nonnen beherbergte. 1116 übertrug der Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg die Kapelle an die benediktinische Abtei Siegburg. 1119 schenkte Heinrich von Dornick dem Kloster ein Lehen, wodurch die Gründung des Klosters ermöglicht wurde. Die Schenkungsurkunde erwähnte sowohl männliche als auch weibliche Ordensangehörige, was auf ein Doppelkloster hindeutet. Das Kloster war bis 1259 von Benediktinerinnen bewohnt, wurde dann an den Zisterzienserorden verkauft, nachdem das Frauenkloster in Marienhorst zerstört worden war. Der letzte Gottesdienst fand 1284 statt. 1460 wurde es bei Auseinandersetzungen zerstört, bis 1467 wiederhergestellt. 1586 wurde es endgültig im Achtzigjährigen Krieg zerstört. Die Zisterzienserinnen fanden Obdach im franziskanischen Agnetenkloster Xanten. 1671/72 errichteten sie die Kreuzkapelle auf den Ruinen der Abteikirche. Auf dem Gelände des Klosters stand bis 1843 das Hofhaus. An dessen Stelle ließ Gustav von Hochwächter ab 1843 das Herrenhaus Fürstenberg errichten. Die Kreuzkapelle blieb erhalten und wurde im Privatbesitz. Die Klosterbibliothek wurde in die Stiftsbibliothek Xanten eingegliedert. Die Ruinen des Klosters sind heute Teil der Landschaft und bieten Ausblicke auf die Umgebung.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Xanten
In der Nähe
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- Xanten1.8 km
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