📷 Bild: Wikimedia Commons
Karthaus Xanten
Ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Karthaus Xanten ist ein ehemaliges Kartäuserkloster, das ursprünglich 1417 in Flüren bei Wesel gegründet und 1628 nach Xanten verlegt wurde. Es liegt auf der Rheininsel op der Graven, die als insula reginae caeli (Insel der Himmelskönigin) bekannt ist. Das Kloster wurde von Herzog Adolf von Kleve gestiftet und 1419 offiziell den Kartäusern übergeben. Es war ursprünglich für 12 Mönche gedacht, wurde später auf 24 Ordensangehörige erweitert. Das Karthaus Xanten war bis 1802 ein bedeutendes religiöses Zentrum, das nach der Säkularisation aufgelöst wurde. Die Kartäuser verließen die Insel 1590, kehrten 1628 nach Xanten zurück und errichteten ein Konvent mit 8 Zellen. Die St. Andreaskapelle wurde 1648 an das Kloster übergeben, und 1749 erwarb das Kloster den Andreaskirchhof. Die Gebäude wurden später als Stadtbibliothek und Gaststätte genutzt, wobei seit 2017 ein Restaurant und Kneipe im unteren Teil des Gebäudes existieren. Im Karthaus Xanten können Besucher die historischen Räume und die Architektur des 16. Jahrhunderts erkunden. Die St. Andreaskapelle und der Andreaskirchhof sind Teil der Anlage. Die Umgebung umfasst den Stadtpark von Xanten und die Rheininsel op der Graven. Die Gebäude sind Teil der Stadtgeschichte und beherbergen heute kulturelle und gastronomische Einrichtungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Xanten
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
In der Nähe
- Xanten98 m
- Jesuitenniederlassung Xanten100 m
- St. Viktor115 m
- Stiftsmuseum Xanten129 m
- Vertrag von Xanten172 m
- Franziskanerinnenkloster Xanten (Agnetenkloster)219 m
QR-Code