Schloss Dornheim
nicht erhaltenes Schloss in der Gemeinde Dornheim im Ilm-Kreis in Thüringen
Das Schloss Dornheim wurde um 1587 von Melchior von Entzenberg erbaut und lag bis 1948 in der Gemeinde Dornheim am nordöstlichen Dorfende im Ilm-Kreis in Thüringen. Es war einst Stammsitz der Familie von Dornheim, die im 14. Jahrhundert ausstarb. Nachfolger waren Georg Breithaupt, Gottfried Beyer und Friedrich Gotthardt Bertuch, der 1806 durch die Heirat seiner Tochter Christian Gottfried Schierholz übernahm. Die Familie von Witzleben erwarb das Gut 1906, wobei Alfred Adalbert Hans Lutze von Witzleben-Wurmb der letzte Besitzer war. Das zweigeschossige Gelbe Schloss war von einem Wassergraben umgeben und besaß viele Gauben. Der Zugang erfolgte ursprünglich über eine Zugbrücke, später über eine steinerne Brücke. Bekannt wurde das Schloss durch das Drei-Monarchen-Treffen am 26. Oktober 1813, bei dem der österreichische Kaiser Franz II., der russische Zarin Alexander und der preußische König Friedrich Wilhelm III. zusammentrafen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1947 abgerissen, nachdem es plünderungswürdig war. Einige Teile wurden gerettet, und der Abriss wurde von einem damaligen Arbeiter in Dornheim beobachtet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Dornheim
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