Sehenswürdig · Collioure
Collioure
französische Gemeinde im Département Pyrénées-Orientales

Bild: Doronenko · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Collioure liegt an der Côte Vermeille nördlich der Pyrenäen, zwischen Argelès-sur-Mer und Banyuls-sur-Mer. Die Gemeinde ist Teil des Anbaugebietes des Süßweins Banyuls und umschlossen von zwei Hafenbuchten, die durch eine alte Königsburg getrennt sind. Die malerische Wehrkirche ragt weit ins Meer hinein und war ursprünglich ein Leuchtturm. Die Stadt ist ein touristisches Zentrum mit einer langen Geschichte als Hafen und Handelsort.
Collioure wurde erstmals 673 als Castrum Caucoliberi erwähnt und spielte in der Antike eine wichtige Rolle als Hafen für die Stadt Elne. Die Burg wurde bereits in dieser Zeit strategisch und kommerziell bedeutsam. Im Mittelalter war der Ort unter der Herrschaft von Aragon und später unter den Königen von Mallorca. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erneuert und zur königlichen Residenz umgebaut. Die spanischen Könige ließen sie in eine Zitadelle umbauen, was die strategische Bedeutung der Stadt verstärkte.
Collioure ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Wehrkirche Notre-Dames-des-Anges, die von Vauban erbaut wurde, und den Chemin du Fauvisme, der die Entstehung des Fauvismus an der Küste veranschaulicht. Die ehemalige Königsburg, das Château Royal, ist ein bedeutendes Bauwerk, das bis heute als Festung und Museum zugänglich ist. Die Stadt hat auch eine reiche Kulturgeschichte mit Persönlichkeiten wie Henri Matisse und Antonio Machado.
Quellen (2)
- Collioure (CC0-1.0)
- Collioure (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 655 m
- Website
- http://collioure.fr/fr
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