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Neue Sächsische Galerie

Museum in Deutschland

Die Neue Sächsische Galerie in Chemnitz entstand aus der Tradition der Chemnitzer Kunsthütte, die 1860 gegründet wurde. Der Verein war ein Zentrum für Künstler und Kunstfreunde und zählte bis 1924 über 1291 Mitglieder. Die Kunsthütte betreute eine umfangreiche Sammlung, die 1889 bereits 39 Ölgemälde und andere Kunstwerke umfasste. 1909 zog der Verein ins König-Albert-Museum um, wo er bis 1947 seine Ausstellungen und Vorträge fortsetzte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kunsthütte aufgelöst, und ihre Sammlung ging in die Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz über. Die Neue Sächsische Galerie wurde 1990 als Nachfolge der Kunsthütte gegründet und betreut die kommunale Sammlung sächsischer Kunst seit 1945. Sie befindet sich seit 2004 im DAStietz, einem ehemaligen Kaufhaus, und verfügt über einen ständigen Ausstellungsraum von etwa 700 m². Die Sammlung umfasst über 12.000 Werke sächsischer Kunst nach 1945, darunter Werke der bildenden und angewandten Kunst sowie industrieller Formgestaltung. Die Werke stammen hauptsächlich aus der Sammlung des früheren Bezirkskunstzentrums Karl-Marx-Stadt. Die Galerie bietet Ausstellungen, Kunstgespräche, Vorträge und Symposien an, um zeitgenössische Kunst zu fördern. Die Räume liegen im Zentrum von Chemnitz und sind gut an die Umgebung angeschlossen. Die Ausstellungen präsentieren sowohl Werke aus der Sammlung als auch zeitgenössische Künstler. Die Galerie ist Teil der Kunstsammlungen Chemnitz und hat eine wichtige Rolle im kulturellen Leben der Stadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Zentrum
Adresse
Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz

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