📷 Bild: Wikimedia Commons
Johanniter-Doppelkommende Heiselhusen
ehemalige Komturei in Ostfriesland, Deutschland
Die Kommende Heiselhusen war ein Ordenshaus des Johanniterordens und befand sich in Heiselhusen, einem Ortsteil der Gemeinde Krummhörn in Ostfriesland. Sie stand auf einer Warft, die durch einen Wasserlauf in zwei Teile geteilt war. Die Kommende entstand aus einem Vorwerk der Kommende Goldhorn, das 1421 an die Familie Loquard geschenkt wurde. 1446 wurde sie zur eigenständigen Kommende erhoben und war eine Doppelkommende, da dort erstmals Nonnen erwähnt wurden. Die Kommende war wirtschaftlich erfolgreich und besaß rund 300 Grasen Land, die zur Viehhaltung genutzt wurden. Sie blieb bis 1492 bestehen, bis sie in die Kommende Abbingwehr eingegliedert wurde. 1528 übernahm der Graf Enno II. die Niederlassungen des Johanniterordens, wodurch die Kommende verloren ging. Die Gebäude wurden verpachtet und schließlich abgebrochen, das Archiv und die Bibliothek wurden zerstört. Die Kommende Heiselhusen war ein Teil der Johanniterordensniederlassungen in Ostfriesland und stand auf einer Warft, die in zwei Teile geteilt war. Die Kirche und der Friedhof lagen vermutlich auf der nördlichen Hälfte, das Schwesternhaus auf der südlichen. Die Kommende war bis 1492 bestehen geblieben, bis sie in Abbingwehr eingegliedert wurde. 1528 wurde sie von Graf Enno II. übernommen, wodurch die Niederlassung zerstört und verpachtet wurde.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Krummhörn
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