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Leuchtturm Campen
Leuchtturm in Ostfriesland, Deutschland
Der Leuchtturm Campen ist der höchste Leuchtturm Deutschlands mit 65,3 Metern und steht in der Gemeinde Krummhörn, nordwestlich von Emden, an der Mündung der Ems in die Nordsee. Er dient als Tagesmarke und Leitfeuer für den Schiffsfahrweg in der Westerems vor Borkum. Der Turm wurde 1889 errichtet und 1890 fertiggestellt, ging am 1. Oktober 1891 in Betrieb. Er gehört zu den fünf Leitfeuern des deutsch-niederländischen Projekts Beleuchtung der Unter-Ems. Der Leuchtturm ist ein Stahlfachwerkturm mit dreieckigem Querschnitt und einem Treppenrohr in der Mitte. Die Laternenkammer hat ein grünes Dach und zwei Galerien. Das Leuchtfeuer hat eine Lichtstärke von 4,5 Millionen Candela und eine Reichweite von etwa 55 Kilometern. Es handelt sich um ein Präzisionssektorenfeuer mit einem Öffnungswinkel von 0,3 Grad. Die Sanierung des Turms begann 2020, um Schäden durch Sandflug und Regen zu beheben. Besucher können den Turm von Mitte März bis Anfang November besichtigen. Auf den 308 Stufen bis zur unteren Galerie bietet sich ein Rundblick auf Borkum und bis nach Emden. Ein Info-Pavillon erklärt den Turm als „ostfriesischen Eiffelturm“. Auf den Außenflächen des Turms zeigt der „Seezeichengarten“ Tonnen, Baken und Bojen. Die Besichtigung umfasst auch das Maschinenhaus mit dem ältesten noch funktionsfähigen Dieselmotor Deutschlands.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Leuchtturm
- Ort
- Krummhörn
- Adresse
- Leuchtturmstraße
- Erbaut
- 1891
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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