📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Blauhaus
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
Das Kloster Blauhaus war ein Prämonstratenser-Kloster in Ostfriesland, das 1499 nach der Zerstörung des Klosters Langen durch Sturmfluten errichtet wurde. Es lag in Woltzeten, einem Ortsteil der Gemeinde Krummhörn. Der Name des Klosters stammt vermutlich vom blau eingedeckten Dach der Gebäude. Das Kloster war bis 1585 in Betrieb, wobei die Nonnen 1585 das letzte Mal erwähnt werden. Die Klostergüter wurden 1566 als Staatsdomäne verwaltet, und die Orgel wurde nach Emden verbracht. Die Gebäude wurden 1710 verkauft und vollständig abgerissen. Heute stehen auf dem Gelände zwei Gehöfte. Das ehemalige Klostergebiet ist heute Teil der Gemeinde Krummhörn und umgeben von ländlichem Raum. Die historischen Gebäude sind nicht erhalten, aber die Lage ermöglicht Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Nachfolge des Klosters ist in der Geschichte der Prämonstratenser in Ostfriesland verankert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Krummhörn
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