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Bürgerspital und Spitalskirche
Kirchengebäude in St. Veit an der Glan
Das Bürgerspital und die Spitalskirche liegen außerhalb der Altstadt von St. Veit an der Glan, vor dem ehemaligen Villachertor. Die gotische Bautengruppe umfasst einen langgestreckten Hof und besteht aus einem zweigeschoßigen Komplex, der im 17. Jahrhundert erweitert und mit rundbogigen Lauben und Arkaden versehen wurde. Die Anlage wurde 1321 erstmals urkundlich erwähnt und nach einem Brand 1829 instandgesetzt. Die Spitalskirche, die 1321 erstmals genannt wurde, war den Heiligen Martin und Elisabeth geweiht. Sie wurde 1616 desolat und nach dem Brand 1829 teilweise erneuert. Die Kirche besitzt ein gotisches Portal aus dem 14. Jahrhundert, ein Wandgemälde aus dem 17. Jahrhundert und ein Kopffragment aus dem Mittelalter. Im Inneren gibt es barocke Stichkappentonne, einen spitzbogigen Triumphbogen und einen Chor mit Kreuzrippengewölbe. Das Gebäude wird heute als urbanes Kulturzentrum genutzt. Es beherbergt eine Musikschule, Proberäume, ein Tonstudio und Theaterräume. Der Innenhof dient als Raum für Freiluftveranstaltungen. Die Renovierungen fanden 1984–1987 und 2004 statt, wodurch die Anlage für kulturelle Zwecke wiederhergestellt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemaliges Krankenhaus, Kirchengebäude, Krankenhaus
- Ort
- St. Veit an der Glan
- Adresse
- Oktoberplatz 5
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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