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Kalvarienbergkapelle (Sankt Veit an der Glan)
Kirchengebäude in Sankt Veit an der Glan
Die Kalvarienbergkapelle Maria Loreto liegt auf einem Hügel nordwestlich von St. Veit an der Glan. Der barocke Bau aus dem Jahr 1658 wurde vom Bürgermeister Ruep Felsensteiner gestiftet und gemeinsam mit seiner Frau im Inneren der Kapelle beerdigt. Der kleine rechteckige Bau besitzt geschweifte Giebeln an den Stirnseiten und ein Steinplatteldach mit Dachreiter. An der Westseite steht ein Altar mit einer Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt von Johann Pacher. Die Kapelle ist ein fensterloser Saalraum mit Tonnengewölbe, der an der Nord- und Südseite durch Eisentüren betreten werden kann. Im Osten schließt eine Sakristei an. Die ursprüngliche barocke Wandbemalung wurde 1990/91 freigelegt. Die Inneneinrichtung umfasst eine Schwarze Madonna, ein Orgelpositiv aus dem 18. Jahrhundert sowie Gemälde aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Kirchenraum stehen Figuren von Petrus und Paulus sowie ein Gnadenbild an der Ostwand. Über dem Gnadenbild hängt eine Gnadenstuhlskulptur, die 1756 von Johann Pacher geschaffen wurde. Westlich der Kirche befindet sich eine barocke Kreuzwegkapelle mit einer Schmerzensmannfigur aus dem Jahr 1740/50. Der neue Kreuzweg aus dem Jahr 1972 ist mit Bronzereliefs von Toni Rücker ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Kirchengebäude
- Ort
- St. Veit an der Glan
- Adresse
- Kalvarienbergstraße
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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