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Klosterkirche
Kirchengebäude in St. Veit
Die Klosterkirche Unsere Liebe Frau steht außerhalb der Altstadt von St. Veit an der Glan südwestlich des ehemaligen Bürgerspitals. Sie war die Kirche des südlich angebauten Klosters und ist Maria geweiht. Heute ist sie eine Filiale der Pfarre St. Veit. Das Gebäude ist eine frühgotische Saalkirche mit Strebepfeilern und einem leicht erhöhten Chor. Der Turm ist der früheste Turm einer österreichischen Bettelordenskirche. Die Eingangsportale zeigen ein Christushaupt und Malereireste. Die Sonnenuhr trägt das Datum 1751. Die Kirche hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt und war Teil des Klarissinenklosters. 1542 wurde das Kloster in ein Armenspital umgewandelt. 1640 übernahmen Franziskaner die Kirche und baute sie bis 1648 aus. 1786 hob Kaiser Joseph II. das Kloster auf. Die Kirche wurde 1829 durch einen Brand beschädigt. Heute sind nur Reste des ehemaligen Klostergebäudes erhalten, die als Wirtschaftsgebäude dienen. In der Kirche gibt es mehrere Seitenkapellen mit barocken Altären und Grabdenkmälern. Die östliche Kapelle enthält einen Altar aus dem Jahr 1666 mit einer Grablegung Christi. Die mittlere Kapelle hat einen Altar mit der Verkündigung, der aus der Heiligenkreuzkirche Villach stammt. Die westliche Kapelle dient als Gruftkapelle. An der Langhausnordwand sind Wappengrabplatten und Inschriftensteine zu finden. Die Grabplatte des Stadtrichters Christof Schreml aus dem 15. Jahrhundert sowie Fragmente von Römersteinen und mittelalterlichen Werkstücken sind ebenfalls vorhanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- St. Veit an der Glan
- Adresse
- Bürgergasse
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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