Rothenburger Turm
Wehrturm der Befestigungsanlagen der Stadt Braunschweig
Der Rothenburger Turm war ein Wehrturm der Braunschweiger Landwehr, einer mittelalterlichen Befestigung der Stadt. Er stand südwestlich der alten Stadtgrenzen, heute im Stadtbezirk Weststadt, nördlich des Stadtteils Broitzem. Der Turm wurde um 1381 oder 1385 errichtet und war Teil eines Verteidigungswalls, der die Stadt vor Angriffen schützen sollte. Der Turm spielte in mehreren Konflikten eine Rolle, darunter die Ermordung von Henning Brabandt 1604. Im 18. Jahrhundert verlor die Landwehr ihre militärische Funktion, und die Türme wurden abgebrochen. Das Gebäude wurde später als Gasthaus genutzt und wurde 1780 erstmals als Wirtshaus erwähnt. Im 19. Jahrhundert erhielt der Wirt Chausseegeld, eine Art Maut, von Reisenden. Heute ist das Gelände des Rothenburger Turms vollständig in das bebaute Stadtgebiet integriert. Das ehemalige Wirtshaus wird weiterhin als Gasthof genutzt. Die Ruine des Turms ist Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die umliegenden Gebiete. Die Geschichte des Turms ist eng mit der Entwicklung der Stadt Braunschweig verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Braunschweig
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