Lohbrügge

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Lohbrügge

Stadtteil Hamburgs im Bezirk Bergedorf

Lohbrügge ist ein Stadtteil im Südosten Hamburgs, der zum Bezirk Bergedorf gehört. Er liegt am nördlichen Rand des Elbe-Urstromtales und grenzt an Billwerder, Bergedorf, Billstedt und den Kreis Stormarn. Durch die Bundesstraße 5 ist er mit der Hamburger Innenstadt verbunden. Der Stadtteil war ursprünglich ein Bauerndorf und wurde 1303 dem Kloster Reinbek übereignet. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung auf über 3500 Einwohner, und 1937 wurde Lohbrügge Teil der Stadt Hamburg. Lohbrügge hat eine Bevölkerung von rund 41.000 Einwohnern und zählt zu den größeren Stadtteilen Hamburgs. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 %, was dem Hamburger Durchschnitt entspricht. Das durchschnittliche Einkommen beträgt 36.938 Euro jährlich. Der Stadtteil ist für seine Naturflächen bekannt, darunter die Boberger Düne und das Naturschutzgebiet Boberger Niederung. Zudem gibt es den Wasserturm, der als Aussichtspunkt dient, und den Fernsehturm, ein markantes Bauwerk der 1980er Jahre. In Lohbrügge gibt es mehrere Schulen, darunter das Gymnasium Lohbrügge und die Stadtteilschule Lohbrügge. Die Boberger Niederung ist ein beliebter Ausflugsziel mit Binnendünen und Orchideenwiesen. Der Lohbrügger Friedhof wurde 1897 eingeweiht und ist heute ein öffentlicher Park. Zudem gibt es künstlerische Werke wie das Hochhaus-Graffiti, das 1995 entstand und in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Infrastruktur umfasst auch das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Boberg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtteil von Hamburg
Ort
Bergedorf
Seehöhe
4 m

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