Bezirk Q980

Mariä Namen

Kirchengebäude in Nennslingen

Die Mariä-Namen-Kirche ist eine katholische Filialkirche im oberfränkischen Nennslingen, das zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gehört. Sie steht auf einer Anhöhe westlich des Ortskerns und erhebt sich 537 Meter über dem Meeresspiegel. Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren für zugezogene katholische Flüchtlinge und Heimatvertriebene errichtet, da Nennslingen überwiegend evangelisch geprägt war. Die Kirche gilt als einer der jüngsten Sakralbauten der Region und wurde 1958 vom Eichstätter Bischof Joseph Schröffer geweiht. Der Architekt Walter Zischek entwarf das Gotteshaus mit ovalem Grundriss, was eine seltene Besonderheit darstellt. An der Fassade prägt ein Glasgemälde von Emil Böhm die Muttergottes als Schutzmantelmadonna. Später ergänzte ein Volksaltar mit einer Christusdarstellung die Ausstattung. Vor Ort fällt die ungewöhnliche Architektur mit dem ovalen Grundriss sofort ins Auge. Der Kirchweg führt zur Anhöhe hinauf, wo sich das Gebäude frei in die Landschaft einfügt. Der Innenraum wirkt durch das Glasfenster und die moderne Gestaltung geprägt, während die Umgebung mit Blick auf Nennslingen und die umliegenden Hügel eine ruhige Atmosphäre bietet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Filialkirche, Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Nennslingen
Adresse
Kirchweg 5
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Zurück nach Nennslingen

QR-Code

QR 58ad68c
58ad68c