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Haverlah
Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel
Haverlah ist eine Gemeinde im Südosten der Samtgemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel. Sie liegt im Urstromtal der Innerste und grenzt an Sehlde, Heere, Elbe und die kreisfreie Stadt Salzgitter. Die Ortsteile sind Haverlah, Steinlah und Söderhof. Das Gut Söderhof wurde 1942 an Haverlah abgetreten, als das Bergwerk Haverlahwiese an Salzgitter ging. Haverlah hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 941 im Zusammenhang mit dem Kloster Ringelheim. Die Bevölkerung bestand ursprünglich aus Landwirten und Handwerkern, wobei sich die Einwohnerzahl nach 1937 durch den Zuzug von Flüchtlingen auf bis zu 1350 erhöhte. Heute leben etwa 800 Menschen hier, wobei viele als Pendler in Industriebetrieben tätig sind. In Haverlah gibt es die St.-Servatius-Kirche, die 1209 erstmals erwähnt wurde und 1483 neu gebaut wurde. Die Kirche war während der Hildesheimer Bierfehde 1481–1486 zerstört, wurde aber wieder aufgebaut. Die Gemeinde ist ein Vorrangstandort für Windenergieanlagen, mit 13 Anlagen im Betrieb und weiteren in Planung. Die Wirtschaft ist durch Handwerk und Pferdehaltung geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde
- Ort
- Landkreis Wolfenbüttel
- Seehöhe
- 160 m
In der Nähe
- Kanonissenstift Ringelheim, später Benediktiner3.8 km
- Kloster Ringelheim3.9 km
- Schloss und Park Ringelheim3.9 km
- Burg Gebhardshagen4.5 km
- Vöppstedter Ruine3.9 km
- Elbe3.9 km
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