Vöppstedter Ruine

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Vöppstedter Ruine

Reste eines Kirchengebäudes in Salzgitter

Die Vöppstedter Ruine ist die ehemalige Jakobus-Kirche in Salzgitter-Bad, umgeben von einem Friedhof. Sie steht im Stadtteil Bad und war bis 1806 als Totenkirche genutzt. Die Ruine entstand im 12. Jahrhundert und wurde im 14. Jahrhundert zerstört, später als Totenkapelle wieder aufgebaut. Die Kirche verfiel im Dreißigjährigen Krieg und wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach repariert und schließlich als Militärgefängnis genutzt. Die Ruine hat eine historische Bedeutung als Totenkirche und Gedenkstätte. Sie wurde 1958–1967 in eine Gedenkstätte für Kriegsopfer umgestaltet. 1990 wurde eine Gedenktafel für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges und der Weltkriege angebracht. Die Anlage umfasst das Kirchenschiff mit Außenmauern sowie den Turm, der nur über das Kirchenschiff zugänglich ist. Der Friedhof wurde 1886 als evangelischer Altstadtfriedhof eingerichtet. Besucher können die Ruine und den Friedhof erkunden, die historischen Räume und Ausblicke genießen. Der Friedhof ist Teil der Gedenkstätte und bietet einen Zugang zur Gedenktafel. Die Anlage ist von der Umgebung umgeben und vermittelt einen Eindruck von der Geschichte der Region. Die Ruine und der Friedhof sind Teil der kulturellen Landschaft Salzgitters.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Ruine
Ort
Salzgitter

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