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Kloster Ringelheim

ehemaliges Frauenstift, später Benediktinerabtei, heue Schloss in Ringelheim (Stadtteil von Salzgitter)

Das Kloster Ringelheim wurde im 10. Jahrhundert in Ringelheim, einem Stadtteil von Salzgitter, als Frauenstift gegründet. 1153 wurde es in eine Benediktinerabtei umgewandelt und bis 1803 bestand. Mit der Säkularisation 1803 wurde es in Privatbesitz übertragen und 1817 zu einem Schloss umgebaut. Es war nach Gandersheim und Lamspringe die viertälteste Klostergründung und das drittälteste Kanonissenstift des Bistums Hildesheim. Das Kloster war bis 1153 ein Frauenstift, das von Äbtissinnen wie Imhilde und Eilika geleitet wurde. Die Schenkungsurkunde vom 30. Juli 1150 und die Bestätigung durch Papst Eugen III. vom 3. Januar 1153 führten zur Übertragung an das Bistum Hildesheim. Das Kloster besaß in dieser Zeit Güter in 61 Orten, darunter 10.000 Morgen Land, und war in der Region zwischen Magdeburg und Oldenburg sowie Peine und Seesen stark verankert. Die Abtei wurde 1523 an das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel abgetreten. In Ringelheim gab es bis 1629 ein lutherisches Kloster, nachdem die Reformation eingeführt wurde. Die Mönche verließen das Kloster, und es wurde evangelisch. Die Abtei war bis 1803 in Privatbesitz, und 1817 wurde sie als Schloss umgebaut. Die historischen Räume umfassen die ehemalige Klosterkirche St. Abdon und Sennen, die heute als Ringelheimer Kreuz bekannt ist, sowie die ehemalige Krypta, in der die Grablege von Judith beigesetzt war. Die Umgebung umfasst die Region des Salzgaus und die historischen Besitzungen des Klosters.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Salzgitter

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