📷 Bild: Wikimedia Commons
Villahoz
Gemeinde in Spanien
Villahoz liegt im Westen der Provinz Burgos in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der Ort befindet sich etwa drei Kilometer nördlich des Flusses Arlanza in der kastilischen Hochebene. Er ist gut 40 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Burgos und liegt in einer Höhe von etwa 825 Metern. Die Kleinstadt Lerma, historisch bedeutsam, ist in südöstlicher Richtung knapp 16 Kilometer entfernt. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit Regen, der sich über das Jahr verteilt. Der Ort wurde im frühen 10. Jahrhundert von den Christen unter der Führung von König Alfons III. zurückerobert und neu besiedelt. Die Gegend war zu dieser Zeit von keltischen, römischen, westgotischen und maurischen Einflüssen geprägt. 1608 verkaufte König Philipp III. die Grundherrschaft über Villahoz an Francisco Gómez de Sandoval y Rojas, den Herzog von Lerma. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert von der Landwirtschaft geprägt, wobei der Weinbau eine wichtige Rolle spielte. Villahoz ist vor allem durch die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora bekannt, eine dreischiffige Hallenkirche aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet und besitzt ein figürlich gestaltetes Tympanon aus der Zeit um 1510. In der Kirche befinden sich barocke Altarretabel sowie eine spätgotische Gerichtssäule. Viele Häuser des Ortes zeigen noch ihre Grundmauern aus Natursteinen, und ein schmuckloses Stadttor erinnert an eine frühere Befestigung. In der Umgebung steht die Ermita de Nuestra Señora de Madrigal, die eine romanische Apsis besitzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Burgos
- Seehöhe
- 825 m
- Website
- http://www.villahoz.es/
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