📷 Bild: Wikimedia Commons
Tordómar
Gemeinde in Nordspanien
Tordómar liegt im Westen der Provinz Burgos, in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der Ort befindet sich auf dem Nordufer des Río Arlanza in einer Höhe von etwa 808 Metern. Er ist ungefähr 45 Kilometer südwestlich von Burgos entfernt. In östlicher Richtung liegen der mittelalterliche Ort Covarrubias und der Renaissanceort Lerma. Das Klima ist im Winter rau, im Sommer trocken und warm. Regen fällt überwiegend im Winterhalbjahr. Tordómar wurde erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt, als der Ort von den Christen zurückerobert und neubesiedelt wurde. Der Ort lag an einem römischen Handelsweg, der die Städte Clunia und Castrum Sigerici verband. Aus der Kaiserzeit stammt die 22-bogige Brücke über den Río Arlanza, die von Meilensteinen flankiert war. Im späten Römischen Reich und in der frühen Mittelalterzeit fehlen jedoch Textquellen und Funde. Der Ort ist bekannt für die 22-bogige Römerbrücke, die im Mittelalter und danach mehrfach ausgebessert wurde. Sie diente den Hirten und ihren Schafherden als einzige Überquerungsmöglichkeit. An der Brücke stehen zwei römische Meilensteine mit Inschriften Kaiser Trajans. Die gotische Iglesia de Santa Cruz ist ein dreischiffiger Bau aus dem 13. und 14. Jahrhundert mit Sterngewölbe und einer Apsis mit angrenzendem Glockenturm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Burgos
- Seehöhe
- 817 m
- Website
- http://www.tordomar.es/
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