📷 Bild: Wikimedia Commons
Wilhelmiten-, später Zisterzienserkloster Groß-Burlo (Borken)
Kloster in Deutschland
Das Kloster Mariengarden liegt im Stadtteil Burlo von Borken in Westfalen. Es war ursprünglich ein Oratorium, das 1220 errichtet wurde und ab 1245 von Wilhelmiten bewohnt wurde. Später wechselte es mehrfach zwischen Zisterziensern und Wilhelmiten. Die Klosterkirche ist der Gottesmutter geweiht und stand bis 1803 unter dem Einfluss der Zisterzienser. Seit 1920 beherbergt das Kloster eine Schule, die von den Oblaten der makellosen Jungfrau Maria geführt wird. Das Kloster war bis 1803 ein bedeutender religiöser Ort, der durch mehrere Kriege und Plünderungen stark beeinträchtigt wurde. Die Burloer Konvention von 1765 wurde hier geschlossen und legte den Grenzverlauf zwischen Niederland und dem Hochstift Münster fest. Die Kommunität der Oblaten besteht aus neun Patres und Brüdern, die sich auf Pfarrseelsorge und Schulpastoral sowie die Betreuung eines Gästehauses mit 130 Plätzen konzentrieren. Die Architektur des Klosters umfasst eine Kirche, die 1220 begonnen und 1474 fertiggestellt wurde. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1682 neu geweiht. Im 17. Jahrhundert entstanden Ost- und Nordflügel, während der Westflügel 1718/19 errichtet wurde. Eine Gruft südlich der Kirche wurde 1752 gebaut, über der welche eine Sakristei entstand. Nach der Aufhebung des Klosters wurden 1823 Teile des Ostflügels abgerissen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Borken
- Erbaut
- 1245
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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