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Schloss Rhede
Schloss in Deutschland
Das Schloss Rhede, auch als Herrenhaus Haus Rhede bekannt, liegt in der Stadt Rhede im nordrhein-westfälischen Münsterland. Es ist ein zweiflügeliges Herrenhaus, das 1564 von Lubbert von Rhemen errichtet wurde und auf eine Burg aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht. Die Anlage umschließt eine ovale Gräfte und ist von einem Wassergraben begrenzt. Das Gebäude besteht aus Backsteinen und besitzt einen erhaltenen Nordostflügel aus dem Jahr 1564. Das Schloss Rhede ist ein Beispiel für Renaissancearchitektur und hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Familie von Rhede, die ursprünglich aus der Burg Rhede stammte, verlor ihr Anwesen 1324 durch eine Fehde. Die Herren von Rhemen übernahmen ab dem 14. Jahrhundert die Herrschaft und baute 1426 das heute noch bestehende Schloss. 1843 wurde das Anwesen an Laurenz Friedrich Lancelle verkauft, der den Südwestflügel erneuerte. Die Anlage umfasst ein zweigeschossiges Hauptgebäude mit zwei Flügeln, einem Treppenturm und einer Freitreppe aus dem 18. Jahrhundert. Der Park ist nicht öffentlich zugänglich, aber das Herrenhaus wird heute von der Familie Salm-Salm bewohnt. Die Restaurierungen im 20. Jahrhundert sorgten für die Erhaltung der historischen Fassade und der Grundmauern.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Rhede
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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