📷 Bild: Wikimedia Commons
Nunnepollen
archäologische Stätte in Deutschland
Der Nunnepollen ist eine Gräftenanlage im Ortsteil Vardingholt der Stadt Rhede. Die Anlage besteht aus einer rechteckigen, künstlich erhöhten Insel mit einer Größe von etwa 15 × 10 Metern. Sie wird von einem etwa 2 Meter breiten Graben umgeben, der mit Zu- und Ablauf versehen ist. Auf der Insel sind keine sichtbaren Überreste von Gebäuden oder Nutzungsspuren vorhanden. Die Anlage wird seit 1984 als Bodendenkmal Nummer B1 in der Denkmalliste der Stadt Rhede eingetragen. Die genaue Entstehungszeit und Nutzungszweck sind unbekannt. Man vermutet, dass der Nunnepollen entweder eine Anlage des Klosters Mariengarden in Burlo oder eine Ziegelei darstellen könnte. Die Umgebung umfasst weitere Wälle unterschiedlicher Höhe, deren Alter und Funktion ebenfalls nicht geklärt sind. Die Anlage liegt verborgen im Forstgebiet Rösingbusch und ist für Besucher nicht direkt zugänglich. Sie ist Teil der Denkmalliste der Stadt Rhede und wird als kulturelles Erbe des Ortes angesehen. Die Umgebung bietet naturbelassene Flächen und Waldgebiete, die zum Teil die Anlage umgeben. Die Anlage selbst bleibt als Ruine erhalten und dient als Zeugnis vergangener Baumaßnahmen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Rhede
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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