📷 Bild: Wikimedia Commons
Villatoro
Gemeinde in Spanien
Villatoro liegt im äußersten Westen des Valle de Amblés, im Zentrum der Provinz Ávila. Der Ort befindet sich auf der Nordseite des Iberischen Scheidegebirges, genauer gesagt auf der Sierra de la Serrota, in einer Höhe von etwa 1180 Meter. Die Gemeinde grenzt an die Stadt Ávila im Norden und die Kleinstadt Piedrahíta im Süden. Der Río Adaja, ein Nebenfluss des Duero, entspringt nahe der Südwestgrenze. Die Region ist von einer kühlen Winter- und warmen Sommerklima geprägt mit geringen Niederschlägen. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis ins 4. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht, als hier die Überreste von megalithischen Dolmen entdeckt wurden. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Gemeinde nach der Rückeroberung der Gebiete aus der Hand der Mauren wieder besiedelt und erhielt eine Burg. Das Stadtwappen zeigt ein Buch mit der Jahreszahl 1503, das an die Niederlegung eines Rechtekatalogs erinnert. Die Gemeinde war Teil des Siedlungsgebietes der keltischen Vettonen und hat bis heute kulturelle und historische Spuren aus verschiedenen Epochen. Villatoro ist vor allem durch seine spätgotische Pfarrkirche San Miguel Arcángel bekannt, die die größte und bedeutendste Kirche des Valle de Amblés darstellt. Die Kirche besitzt ein dreischiffiges Langhaus mit weitgespannten Bögen und einen rippengewölbelten Chorbereich. Sie beherbergt einen Hauptaltar im Churriguerismusstil sowie zahlreiche kleinere Altäre. In der Umgebung liegen die Ruinen des Augustiner-Klosters und die Überreste von Dolmen. Die Gemeinde ist auch für ihre Tierskulpturen aus Granit, die zur Gruppe der Verracos gehören, bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1185 m
- Website
- http://www.villatoro.es/
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