📷 Bild: Wikimedia Commons
Amavida
Gemeinde in Spanien
Amavida liegt im äußersten Westen des Valle de Amblés, auf der Nordseite des Iberischen Scheidegebirges. Der Ort befindet sich in einer Höhe von etwa 1170 Metern über dem Meeresspiegel und ist von der Stadt Ávila in nordöstlicher Richtung gut 39 Kilometer entfernt. Der Río Adaja fließt etwa zwei Kilometer südlich des Ortes vorbei. Die Region ist von einem kühlen Winter und warmen Sommer geprägt, wobei die Niederschlagsmengen im Jahr gering sind. Die Gemeinde Amavida hat eine lange Geschichte, die bis in das erste Jahrtausend vor Christus zurückreicht, als das Gebiet Teil des Siedlungsgebietes der keltischen Vettonen war. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde das Valle de Amblés von den Christen zurückerobert und neu besiedelt. Die Gemeinde war traditionell von der Landwirtschaft, insbesondere der Viehzucht, geprägt, und seit dem späten 20. Jahrhundert hat der Tourismus, insbesondere die Vermietung von Ferienwohnungen, eine zunehmende Rolle gespielt. Amavida ist bekannt für seine kleine Pfarrkirche San Juan Bautista, die aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammt und im 18. Jahrhundert erweitert wurde. Die Kirche besitzt eine typische Artesonado-Holzdecke und ein geschnitztes Altarretabel im Churriguerismusstil. In der Umgebung liegen Ruinen des Augustiner-Klosters Monasterio de Nuestra Señora del Risco sowie die Ermita de Nuestra Señora de Izquierdos.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1163 m
- Website
- http://www.amavida.es/
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