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St. Maria
Kirche in München
Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria Ramersdorf liegt im Stadtteil München-Ramersdorf, nördlich des Mittleren Ringes, nahe der A8. Sie gehört zu den ältesten Wallfahrtskirchen des Erzbistums München und Freising und ist Teil des Pfarrverbands Maria Ramersdorf–St. Pius. Die Kirche steht auf einem Hügel, der einst als Friedhof genutzt wurde und heute von einer Friedhofsumbauung umschlossen ist. St. Maria Ramersdorf war seit dem 14. Jahrhundert ein bedeutender Wallfahrtsort, insbesondere durch die Kreuzreliquie, die 1360 geschenkt wurde. Die Kirche blühte im späten Mittelalter auf, und im 17. Jahrhundert erfolgte die Barockisierung. 1907 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben. Heute gilt sie als drittwichtigster Marienwallfahrtsort im Bistum. Die Renovierung 2014–2018 kostete 4,9 Millionen Euro. In der Kirche finden sich zahlreiche kunstvolle Ausstattungsstücke, darunter ein Gnadenbild, Votivbilder und Gemälde. Das Altarblatt zeigt das Martyrium des Heiligen Sigismund und die Erprobung des Kreuzes. Im Langhaus hängt ein Tafelbild einer Schutzmantelmadonna aus dem Jahr 1503. Die Orgel wurde 1955 gebaut und 2018 restauriert. Die Glocken, die seit 1694 vorhanden sind, wurden in den 1950er Jahren ergänzt. Das Ensemble umfasst auch ein Kennedy-Brünnlein und ein Torbogenhaus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wallfahrtskirche
- Ort
- München
- Adresse
- Aribonenstraße 9
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
- Website
- http://mwzw.neudorfer.de/
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