📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Pius
Kirchengebäude in München
St. Pius ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Münchner Stadtteil Berg am Laim. Sie wurde 1932 fertiggestellt und zählt zu den Bauten der frühen Moderne. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und gehört zum Pfarrverband Maria Ramersdorf–St. Pius. Der Kirchenbau ist durch einen massiven Turm und eine dreischiffige Hallenkirche charakterisiert. Sie wurde für die Wohnsiedlung Neuramersdorf errichtet und wurde 1932 von Kardinal Michael von Faulhaber geweiht. Die Kirche ist 49 Meter lang und 25 Meter breit, mit einer Kirchenhöhe von 15 Metern und einem 28 Meter hohen Turm. Auf dem Turm sitzt ein 6 Meter hohes Kreuz. Die Innenausstattung umfasst Werke von Ludwig Magnus Hotter, Albert Figel und Josef Henselmann. Die Glasfenster aus den 1960er Jahren stammen von Wilhelm Braun. Die Orgel wurde 1979 von WRK Orgelbau gebaut und verfügt über vier Manuale und 51 Register. Im Turm hängen vier Gussstahl-Glocken, die vom Bochumer Verein zwischen 1932 und 1936 gegossen wurden. Die Kirche betreut zudem die Hauskapelle im Altenheim St. Maria-Ramersdorf. Die Gemeinde ist Teil des Dekanats München-Perlach im Erzbistum München-Freising. Die Kirche wurde 1944 durch einen Bombenangriff stark beschädigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Piusstraße 7
- Architekt
- Richard Berndl
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
- Website
- http://www.piuskirche.de/
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