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St. Michael
Kirchengebäude im Stadtteil Berg am Laim in München
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Michael in Berg am Laim ist ein spätbarocker Sakralbau, der zwischen 1735 und 1751 errichtet wurde. Sie liegt im Stadtgebiet von München und diente ursprünglich als Hofkirche für den Michaelsorden und die Erzbruderschaft. Die Kirche wurde von Johann Michael Fischer entworfen und ist mit Rokokoelementen und Rocaillen verziert. Sie gilt als Hauptwerk des süddeutschen Rokoko. Die Kirche ist bekannt für ihre außergewöhnliche Architektur, darunter eine Doppelturmfassade mit einer Höhe von 45 Metern und ein zentrales Oktogon als Grundriss. Der Innenraum besteht aus vier Teilen, darunter ein gerundeter Vorraum, ein oktogonaler Gemeinderaum und ein quadratischer Chor. Die Fresken im Gemeinderaum, Vorchor und Altarraum zeigen die drei Erscheinungen des Erzengels Michael. Zudem gibt es einen Hochaltar mit Bildern des Erzengels Michael und Luzifers sowie mehrere Seitenaltäre mit künstlerischen Werken. Der Innenraum beherbergt zahlreiche Kunstwerke, darunter die Fresken von Johann Baptist Zimmermann, den Hochaltar von Johann Baptist Straub und das Kruzifix aus der Passauer Schule. Die Orgel wurde 1996 erbaut und besitzt drei Manualen und Pedal. Die Glocken sind über beide Türme verteilt und bilden ein sechsstimmiges Geläute. Die Kirche ist auch als Filialkirche für St. Stephan bekannt, die Werktagsmessen und Frühmesse am Sonntag dort stattfinden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- München
- Adresse
- Johann-Michael-Fischer-Platz 1, 81673 München
- Erbaut
- 1751
- Baustil
- Rokoko
- Architekt
- Johann Michael Fischer
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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