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Seefestspiele Mörbisch
Die Seefestspiele Mörbisch sind ein jährliches Open-Air-Festival für Operetten, Singspiele und Musicals, das seit 1957 Mitte Juli bis Mitte August auf einer Seebühne am Neusiedler See stattfindet. Der Veranstaltungsort liegt in Mörbisch am See im österreichischen Burgenland, wo die Bühne direkt am Ufer errichtet ist. Die Spielstätte entstand durch Aufschüttungen am See und bietet heute über 6.000 Sitzplätze. Das Festival geht auf die Initiative des Kammersängers Herbert Alsen zurück, der mit seiner Frau die Idee eines touristischen und kulturellen Höhepunkts entwickelte. Unterstützt vom Gemeinderat und Landesvertretern wie Hans Bögl, wurde die Seebühne nach Plänen des Architekten Ferry Windberger gebaut, der auch die Bregenzer Seebühne gestaltet hatte. Die Premiere 1957 mit dem *Zigeunerbaron* von Johann Strauss markierte den Beginn einer Erfolgsgeschichte, die von stetigen Erweiterungen geprägt ist. Heute finden über 30 Vorstellungen mit mehr als 200.000 Besuchern statt, darunter auch spezielle Kinderaufführungen wie *Gräfin Mariza* für junges Publikum. Auf der Freilichtbühne verbindet sich Musiktheater mit der malerischen Seenlandschaft des Neusiedler Sees, die als natürliche Kulisse dient. Die Bühne nutzt moderne Übertragungstechnik, um den Ton räumlich präzise wiederzugeben. Neben den Hauptaufführungen gibt es oft Mitmachangebote für Kinder, bei denen sie gemeinsam mit den Solisten singen und tanzen können. Die Naturkulisse und die technische Innovation machen jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis am Wasser.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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