Schloss Mörmoosen

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Schloss Mörmoosen

Schloss in Deutschland

Das Schloss Mörmoosen war ein abgegangenes Burgschloss im Ortsteil Mörmoosen der Gemeinde Tüßling im Landkreis Altötting. Es lag am Am Kirchberg 13 und wurde als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-7841-0039 geführt. Die Anlage umfasste einen Burgstall aus der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zeit sowie untertägige Befunde in der ehemaligen Schlosskapelle. Das Schloss war bis ins 18. Jahrhundert ein Zentrum der Gerichtsbarkeit. Es war Teil des Isengaues und stand im Streit zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem bayerischen Herzogtum. 1260 übergingen die Grafen von Kraiburg das Schloss an den bayerischen Herzog, wobei die meisten Güter weiterhin im geistlichen Besitz blieben. 1317 wurde Mörmoosen als Landgericht bezeichnet, und bis 1804 gab es hier eine Gerichtsbarkeit mit hoher und niedriger Rechtsprechung. Heute ist das Schloss nicht mehr erhalten, doch die ehemalige Schlosskapelle St. Peter und Paul bleibt. Sie ist ein kleiner Satteldachbau ohne Chor und stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Ein barocker Ausbau fand im 18. Jahrhundert statt, und der Dachreiter wurde im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Die Anlage liegt auf einem Hügel und war ursprünglich mit Mauern und Türmen versehen. 1750 wurde das Schloss bei einem Brand zerstört.

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Art
Schloss, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Mörmoosen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Schloss Mörmoosen (CC0-1.0)

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