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Palais Esterházy an der Wallnerstraße
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (40906)
Das Palais Esterházy an der Wallnerstraße liegt im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Es gehört zur fürstlichen Linie der Familie Esterházy und unterscheidet sich vom gräflichen Palais an der Kärntner Straße. Die Geschichte des Gebäudes reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als es aus verschiedenen Häusern entstand, die schrittweise an die Familie kamen. Die ersten Gebäude waren die beiden ungarischen Häuser und das Kraftshaus, das später als Haus der Grabner und Unverzagt bekannt war. Das Palais wurde 1695 fertiggestellt und wurde mehrfach erweitert und umbaut. 1756 fügte Baumeister Johann Ferdinand Mödlhammer zusätzliche Räume hinzu. Die fürstlichen Wohnräume wurden 1791 erneuert. Nikolaus II. Esterházy kaufte umliegende Häuser in der Naglergasse und führte mehrere Bauabschnitte durch, was die Finanzen der Familie belastete. 1832 wurde das Palais unter Zwangsverwaltung gestellt, was erst 1898 beendet wurde. Im Inneren des Palais gibt es zwei Höfe, darunter die bedeutendsten Räume wie mehrere Salons, die Ahnengalerie, den Speisesaal und das Vieux-laque-Zimmer. Die Hauptfassade ist barockklassizistisch mit ionischen Riesenpilastern. Die Kapelle, die 1699 dem hl. Leopold geweiht ist, beherbergt barocke Altäre und eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Der Esterházykeller, der auf das ungarische Haus zurückgeht, ist seit 1808 ein bekanntes Lokal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Wallnerstraße 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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