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Palais Caprara-Geymüller
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (40908)
Das Palais Caprara-Geymüller ist ein barockes Gebäude aus dem Jahr 1698, das sich in der Wallnerstraße 8 im 1. Wiener Gemeindebezirk, der Innere Stadt, befindet. Es zählt zu den ältesten Barockgebäuden Wiens und wurde ursprünglich von Domenico Egidio Rossi entworfen. Die Fassade besteht aus einem fünfachsigen Mittelrisalit und zweiachsigen Seitenrisaliten, mit Simsen und dekorativen Fensterformen. Die Bauweise war für Wien untypisch, wurde aber schließlich als beeindruckend wahrgenommen. Das Palais war bis 1796 in der Familie Caprara, dann in Besitz der Geymüllers, die es im Empirestil renovierten. Im 19. Jahrhundert wurde es als Landesmuseum genutzt, später als Botschaftsgebäude und schließlich von der Wiener Börse. Die Restaurierung von 1986 bis 1988 ermöglichte den Einsatz des Gebäudes bis 2000, danach wurde es von Finanzinstitutionen genutzt. Die Geschichte des Palais spiegelt die wechselnden Besitzer und Nutzungszwecke wider. Im Palais erwartet man eine Eingangshalle mit Säulen, eine dreistufige Treppe und einen Festsaal, der ursprünglich die gesamte Länge des Gebäudes einnahm. Zwei Räume, der Geymüller-Salon und das Pompejanische Zimmer, sind erhalten geblieben. Die Fassade mit Atlas-Statuen und die dekorativen Fenster zeigen die italienische Einflüsse. Ausblick auf die Wallnerstraße und die umliegende Innere Stadt ergänzen das Erlebnis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Wallnerstraße 8
- Erbaut
- 1698
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Domenico Egidio Rossi
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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