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Burg Stein

abgegangene mittelalterliche Stadtburg in Stuttgart-Bad Cannstatt

Die Burg Stein war eine mittelalterliche Stadtburg in Stuttgart-Bad Cannstatt, die sich in der Cannstatter Altstadt befand. Sie lag zwischen den Gassen Finstermünzgasse, Helfer- und Spreuergasse. Die Anlage entstand vermutlich als Turmhügelburg im frühen Mittelalter und wurde im Laufe der Zeit erweitert. Sie wurde 1287 von Truppen König Rudolfs I. von Habsburg zerstört, als dieser einen Rachefeldzug gegen Graf Eberhard von Württemberg führte. Die Burg war der Stammsitz des Adelsgeschlechts derer von Stein, das später erlosch. Nach der Zerstörung 1287 wurde die Burg in veränderter Form als Steinhaus wieder aufgebaut und diente als Wohnsitz der Herren von Stein. Später wurde das Anwesen an Bürgerliche verkauft, und die Burg blieb nur als massiver Burgkeller unter dem Gebäude Helfergasse 25 erhalten. 1943 wurde das Gebäude während des Zweiten Weltkriegs zerstört, und der Keller wurde nach dem Krieg entfernt. Die Burg Stein war Teil der Befestigungsanlagen um Stuttgart und spielte eine Rolle in den Streitigkeiten um Gebiete, die einst den Staufern gehörten. Die Geschichte der Burg ist nur spärlich dokumentiert, und heute sind nur noch Reste der Anlage vorhanden. Die Lage der Burg in der Altstadt und ihre Zugehörigkeit zu den Burgen um Stuttgart machen sie für historisches Interesse attraktiv.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Stuttgart

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