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Erbsenbrunnen
Brunnen in der Marktstraße in Stuttgart-Bad Cannstatt
Der Erbsenbrunnen ist ein Brunnen in der Marktstraße von Bad Cannstatt, einem Stadtteil von Stuttgart. Er wurde 1929 von dem Bildhauer Fritz von Graevenitz geschaffen und besteht aus gelbem Cannstatter Travertin. Der Brunnen steht auf einer Kugel, die eine übergroße Erbse darstellt und die Zahl 1929 trägt. Aus der Kugel strömt Wasser in ein sechseckiges Becken. Die Figur zeigt einen nackten Jungen, der einen Wasserkrug hochhebt. Der Brunnen ist bekannt, weil sein Wasser früher besonders gut zum Einweichen von Hülsenfrüchten geeignet war. Die Quelle wurde bei der Neckarregulierung in den 1920er Jahren abgegraben. Heute führt er das Wasser der Kellerbrunnenquelle, die auch andere Brunnen in der Altstadt versorgt. Die Figur des Jungen wurde 1948 nach Vandalismus durch einen französischen Besatzungssoldaten neu geschaffen. In den Jahren 2000 und 2018 wurde der Brunnen grundlegend saniert. Der Erbsenbrunnen ist ein markantes Bauwerk mit einer auffälligen Figur und einer Erbse als Symbol. Die Figur des Jungen steht in stark aufrechter Haltung und hält einen Wasserkrug. Aus der Kugel strömt Wasser durch vier Rohre in das Becken. Die Umgebung um den Brunnen ist von der Marktstraße geprägt, die Teil der Altstadt von Stuttgart ist. Der Brunnen ist ein Teil der Stuttgarter Brunnenkultur und hat eine historische Bedeutung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Bad Cannstatt
In der Nähe
- Cannstatter Stadtmauer101 m
- Bad Cannstatt145 m
- Stadtmuseum Bad Cannstatt160 m
- Haus der Musik170 m
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