Flattnitzer Höhe

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WanderzieleKärnten

Flattnitzer Höhe

Die Flattnitzer Höhe ist ein 1.400 Meter hoher Gebirgspass in den österreichischen Alpen, der in Kärnten liegt. Sie verbindet Glödnitz im Gurktal mit Stadl an der Mur und markiert zugleich die Grenze zu Steiermark. Am Pass selbst befindet sich eine locker bebaute Siedlung mit einem Höhenkurort und einem Bergsee, dem Flattnitzer See. Der Ort ist sowohl bei Wanderern als auch bei Langläufern im Winter ein beliebtes Ziel. Historisch blickt der Pass auf eine lange Tradition zurück. Schon in römischer Zeit könnte er bekannt gewesen sein, erstmals urkundlich erwähnt wurde er 898 unter dem karolingischen Kaiser Arnulf. Die Gurker Bischöfe ließen 1173 eine romanische Kapelle errichten, die dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht war und später zu einer Pfarrkirche mit Hospiz umgebaut wurde. Im 14. Jahrhundert diente die Flattnitzer Höhe den Bischöfen als Sommerresidenz. 1478 wurde der Ort während eines osmanischen Einfalls verwüstet, im 17. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem Bergbaugebiet für Silber, Eisen und Blei. Vor Ort erwartet Besucher eine alpine Landschaft mit weitläufigen Wegen und dem Flattnitzer See als zentralem Punkt. Die Umgebung lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein, während im Winter die verschneiten Hänge ideal für Skilanglauf sind. Die klimatischen Bedingungen entsprechen einem subarktischen Klima mit Übergängen zum feuchten Kontinentalklima.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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