📷 Bild: Wikimedia Commons
Filialkirche heiliger Johannes der Täufer (Flattnitz)
Kirchengebäude in Flattnitz
Die Filialkirche Flattnitz ist eine römisch-katholische Kirche in der Streusiedlung Flattnitz, Kärnten. Sie gehört zur Pfarre Glödnitz und wurde 1173 durch Bischof Heinrich von Gurk geweiht. Die Kirche ist ein Rundbau aus dem 14. Jahrhundert mit älterem Mauerkern. Sie war ursprünglich eine Taufkirche und hatte Pfarrrechte, wie belegt durch einen Friedhof aus dem Jahr 1585. Um 1330 wurde sie umgebaut, mit Hauptchor und Apsiden. Die Kirche wurde 1955 mit Steinplatten gedeckt. Die Kirche besitzt eine einjochige Hauptchor mit 5/8-Schluss und zwei polygonale Nebenapsiden. Der Turm ist massiv und mit einem geschweiften Pyramidenhelm bedeckt. Im Hauptchor sind spitzbogige Fenster sowie eine Sakramentsnische und eine Sakristei im Turm. Die Kuppel des Hauptraums ist halbkugelig. Die Apsiden sind den Heiligen Andreas und Oswald geweiht. Im Chor sind Wandmalereien aus dem 20. Jahrhundert, darunter eine Sacra Conversazione und vier Szenen der Johanneslegende. Die Einrichtung umfasst einen Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, einen spätgotischen Johannesaltar mit Lamm und ein Bild des Johannes Evangelisten. Die Seitenwangen der Sitzbänke stammen aus 1720. Die Kanzel ist polygonal und hat eine bemalte, neugotische Rankenverzierung. Die Kirche verfügt über eine Sakristei im Turm und eine vermauerte Türöffnung an der Westseite. Die Ausstattung ist im gotischen Stil gehalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Glödnitz
- Adresse
- Flattnitz 19
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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