📷 Bild: Wikimedia Commons
Șincai (Mureș)
Gemeinde in Rumänien
Șincai liegt im Siebenbürgischen Becken, im Westteil des Kreises Mureș. Der Ort befindet sich am gleichnamigen Bach, einem Zufluss des Lechința, und der Kreisstraße DJ 154G. Er ist etwa 27 Kilometer nordwestlich von Târgu Mureș entfernt. Die Gemeinde ist umgeben von flachen Ebenen und leicht hügeligen Landschaften, die typisch für die Region Siebenbürgen sind. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen und Magyaren, wobei die Roma-Bevölkerung einen kleineren Anteil ausmacht. Der Ort wurde von den Szeklern gegründet und wurde 1332 erstmals urkundlich erwähnt. Im 17. Jahrhundert siedelte eine ungarische Adelsfamilie mehrere rumänische leibeigene Familien an. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Bronzezeit und der Jungsteinzeit hin. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn dem Stuhlbezirk Maros felső an und wurde ab 1950 zum Kreis Mureș zugerechnet. Die Gemeinde verfügt über eine reformierte Kirche aus dem Jahr 1845 und eine neue Holzkirche im Gemeindezentrum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind nicht bekannt. Das ehemalige Rhédey–Bethlen Schloss aus dem Jahr 1779 wird in der Webdarstellung der Gemeinde nicht erwähnt. Zoltán Hargitai, ein Botaniker und Lehrer, war eine der bekannten Persönlichkeiten des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Şincai, nr. 156
- Seehöhe
- 333 m
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