📷 Bild: Wikimedia Commons
Râciu
Gemeinde in Rumänien
Râciu liegt im Siebenbürgischen Becken im Westen des Kreises Mureș. Der Ort ist von der Lechința, einem rechten Zufluss des Mureș, und der Nationalstraße 15E umgeben. Er befindet sich 26 Kilometer nordwestlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde umfasst 15 Dörfer und Weiler und ist über die Schmalspurbahn Mocănița Transilvaniei mit dem Ort Teaca verbunden. Die Bahn wurde nach langer Stilllegung im Frühjahr 2017 wieder in Betrieb genommen. Râciu wurde erstmals 1305 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein rumänisches Knesendorf. Im Dorf Sânmărtinu de Câmpie wurde ein archäologischer Fund aus der Römerzeit entdeckt. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn zum Stuhlbezirk Maros felső und später zum historischen Kreis Mureș. Seit 1950 ist sie Teil des heutigen Kreises Mureș. Die Gemeinde ist für ihre Holzkirchen bekannt, die unter Denkmalschutz stehen. In Nima Râciului (ungarisch Néma) steht eine Holzkirche aus dem 18. Jahrhundert. Im Kloster von Sânmărtinu de Câmpie, ebenfalls ein eingemeindetes Dorf, befindet sich eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert. Gheorghe Șincai, ein Theologe und Historiker, ist eine bedeutende Persönlichkeit aus der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Gheorghe Şincai, nr. 58, Localitate: Râciu, Judeţ: Mureş, Cod poştal: 547485
- Website
- http://www.primariaraciu.ro/
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