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Grazer Bergland
Das Grazer Bergland ist ein Mittelgebirge in der Steiermark, nördlich der Landeshauptstadt Graz. Es gehört zu den Zentralalpen und bildet den östlichen Rand der Ostalpen westlich der Mur. Geologisch zählt auch Gelände am Westufer der Mur dazu, das sich vom Steirischen Randgebirge unterscheidet. Mit Gipfeln wie dem Hochlantsch (1720 m) oder dem Osser (1548 m) bietet das Gebiet markante Erhebungen. Die Landschaft wird von markanten Klammen wie der Bärenschützklamm oder der Raabklamm geprägt, die durch tiefe Einschnitte und steile Felswände beeindrucken. Tropfsteinhöhlen wie die Lurgrotte oder die Grasslhöhle laden zu Entdeckungen ein. Wirtschaftlich spielt neben der Landwirtschaft der Tagestourismus eine wichtige Rolle, besonders für Ausflügler aus Graz und der Oststeiermark. Vor Ort prägen Almgebiete wie die Teichalm-Sommeralm mit Badesee und Skigebiet das Bild. Alte Bergbauorte wie Arzberg erinnern an die einstige Bedeutung des Erzabbaus. Wanderwege erschließen die Gipfel und Täler, während die geologische Vielfalt mit Kalk- und Dolomitformationen sowie Verkarstungserscheinungen fasziniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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