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Gratzener Bergland
Das Gratzener Bergland ist ein Mittelgebirge an der Grenze zwischen Tschechien, Ober- und Niederösterreich. In Österreich wird der höhere Teil Freiwald genannt, während er in Böhmen als Novohradské hory bekannt ist. Es erstreckt sich über etwa 20 × 30 Kilometer und liegt zwischen den Städten Budweis, Freistadt und Gmünd. Der höchste Gipfel ist der Viehberg mit 1112 Metern, gefolgt von weiteren 16 Bergen über 1000 Metern, darunter der Tischberg und der Nebelstein. Drei Viertel der Fläche sind von Wäldern bedeckt, die von Nadel- und Laubbäumen geprägt sind. Der Wind weht hier oft stark, besonders im Herbst. Aus dem Gebirge entspringen Flüsse wie die Lainsitz und die Maltsch. Vor Ort prägen dichte Wälder und unberührte Natur das Bild. Der tschechische Teil beherbergt den Naturpark Novohradské hory mit Sehenswürdigkeiten wie dem Sophien-Urwald und dem Terčino údolí. Wanderwege führen durch die Landschaft, die lange Zeit durch den Eisernen Vorhang unzugänglich war und erst nach 1989 wieder erschlossen wurde.
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