📷 Bild: Wikimedia Commons
Hinterglasmuseum Sandl
Museum in Österreich
Das Hinterglasmuseum Sandl ist ein Museum in der Ortsmitte von Sandl, einem Ort im Unteren Mühlviertel. Es befindet sich in einem alten Bauernhaus und ist Teil der Mühlviertler Museumsstraße. Die Hinterglasmalerei, eine traditionelle Kunstform, wird hier seit 1989 ausgestellt. Die Technik der Hinterglasmalerei wurde 2012 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes Österreichs aufgenommen. Das Museum bietet Besuchern Einblick in die Geschichte und die Herstellung der Hinterglasmalerei. Es zeigt 140 chronologisch geordnete Hinterglasbilder sowie Werkzeuge und Materialien. Die Ausstellungen erklären die Maltechnik, den Vertrieb der Bilder und die Lebensbedingungen der Glasmaler. Regelmäßig finden Workshops und internationale Ausstellungen statt, beispielsweise mit dem Prager Nationalmuseum. Die Räume des Museums sind in den ehemaligen Räumlichkeiten einer Postgarage untergebracht, die 1988 umgebaut wurde. Die Ausstattung umfasst alte Steineinfassungen, Steinplatten und Bretter. Die Sturzdecke stammt aus St. Oswald bei Freistadt, und die Haustür aus Leopoldschlag. Die Schauvitrinen wurden aus der Oberösterreichischen Landesausstellung 1988 stammen. Die Hinterglasmalerei wird in Sandl seit um 1760 praktiziert und war bis Mitte des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Sandl
- Adresse
- Sandl 17, 4251 Sandl
- Erbaut
- 1989
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