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Jöhstadt
Stadt im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Jöhstadt ist eine Landstadt im Erzgebirgskreis, 45 Kilometer südlich von Chemnitz. Sie liegt im Erzgebirge an der Grenze zur Tschechischen Republik und ist über zwei Fußgängerbrücken mit dem Nachbarort Pleil-Sorgenthal und Christophhammer verbunden. Die Stadt gliedert sich in mehrere Ortsteile, darunter Grumbach, Schmalzgrube und Steinbach. Die Eingemeindungen verschiedener Dörfer fanden zwischen 1949 und 1999 statt. Jöhstadt hat eine reiche Bergbaugeschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Der Silberbergbau begann 1513, und bis 1836 wurde in der Region Silber, Kobalt, Eisen und Kupfer gewonnen. Die St.-Salvator-Kirche, die 1677 geweiht wurde, ist ein bedeutendes Bauwerk. Die Stadt war ab 1892 mit der Schmalspurbahn an der Eisenbahn verbunden, und seit 1992 wird ein Teil der Strecke als Museumsbahn wiederbelebt. Besucher können die St.-Salvator-Kirche, den Alter Schmelzofen in Schmalzgrube und die Postmeilensäule am Rathaus besuchen. Die Preßnitztalbahn verbindet die Ortsteile und bietet touristische Angebote. Wander- und Radwege führen durch das Erzgebirge und das Tal der Preßnitz. Die Stadt ist auch ein Zentrum für Windenergie und hat eine kleine Industrie sowie den Tourismus als Hauptwirtschaftszweige.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bergbaustadt, Grenzstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Erzgebirgskreis
- Seehöhe
- 780 m
- Website
- https://www.joehstadt.de/
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