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Kremsiger
Kremsiger war ein abgegangenes mittelalterliches Bergsiedlung in den Krkonošen. Es lag im Gemeindegebiet Kryštofovy Hamry im Okres Chomutov im Ústeckém kraje, etwa 3,5 Kilometer nordwestlich von der ehemaligen Přísečnice in einer Höhe von etwa 800 Metern. Die vollständige historische Bezeichnung der Gegend lautete Kremsiger Gebirge. Der Name könnte sich aus dem Wort „Gremsig“ oder „Granne“ ableiten, was mit Holz oder einer Art Osier verknüpft wird. Die Bergsiedlung wurde im zweiten Halbjahr des 13. Jahrhunderts bis zum ersten Halbjahr des 14. Jahrhunderts bewohnt und vermutlich mit den Bergbauaktivitäten der Herren von Šumburk verbunden, zu denen die nahegelegene Přísečnice gehörte. Es gab keine schriftlichen Quellen, aber archäologische Funde zeigten mehrere Dutzend Siedlungsbauten und Spuren von Raudobereitung. In der südlichen Teil der Siedlung war ein Planungszeichen mit einer zentralen Fläche erkennbar. Die Siedlung lag am Fuße des Černopotockého Berges in einer Höhe von 794 bis 820 Metern. Die Vegetationszeit betrug 140 Tage, die durchschnittliche jährliche Temperatur lag bei 6,5 °C, und der jährliche Niederschlag betrug etwa 800 Millimeter. Die geologische Grundlage bestand aus einem Skarnkörper mit Kalkstein-Hematit- und Baryt-Fluorit-Füllung. In der Region gab es vermutlich die ältesten Silbergruben der Přísečnicken, später wurde die Bergbauaktivität nach westlich und südwestlich verlagert. Im 17. Jahrhundert wurde die 700 Meter lange Schacht Ferdinand begonnen, aber nicht fertiggestellt. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere Dutzend Eisenoxidgruben, deren Spuren in Form von Oberflächenabbau und Halden sichtbar sind.
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- Art
- Geisterstadt, Archäologische Stätte
- Ort
- Kryštofovy Hamry
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